Bergmann­stammtisch: Erzgebirgische Waldgeschichte

historischer Speisesaal

Foto: Thomas Bauer

Seit der planmäßigen Besiedlung des Erzgebirges im 12. Jahrhundert prägten die menschlichen Aktivitäten das Landschaftsbild. In mehr als 800 Jahren entstand so eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt, die im Jahr 2019 mit der Erhebung als UNESCO Welterbe große Ehrung erfuhr. Besonders eindrücklich lässt sich die Veränderung der Landschaft anhand der Reduktion der Waldfläche sowie der Verschiebung der Baumartenzusammensetzung nachvollziehen, insbesondere dann, wenn die Holzbedürfnisse des Montanwesens Berücksichtigung finden. Spannend ist es, zu fragen, welchen Einfluss die Erschließung der sächsischen Steinkohlenlagerstätten im Verlauf des 19. Jahrhunderts auf das Erscheinungsbild des heutigen Erzgebirgswaldes besitzt. Die sich mit dem Einsetzen der Industriellen Revolution vollziehenden Veränderungen auf nahezu allen Ebenen werden dann deutlich, wenn wir die Geschichte der erzgebirgischen Wälder seit dem 12. Jahrhundert gemeinsam betrachten.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

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