Objekt des Monats September

Museumschronik 2010

Auf der Fotografie ist ein geschlossenes Buch abgebildet. Es ist ca. DIN A4 groß und hat einen dunkelrot- und schwarzmelierten Einband. Der Buchrücken ist grau. Im Hintergrund ist ein Teil der Inszenierung des Steinkohlenwaldes zu sehen.
Foto: L. Ringel

2010

Diebstahl der Banner für die Veranstaltung „Der Schacht tanzt“, 20-jähriges Bestehen der Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers e.V., Tag der Sachsen in Oelsnitz/Erzgeb., Exkursion ins Besucherbergwerk Pöhla, Nachttrödelmarkt, …: Dies und vieles mehr ist in unserem Objekt des Monats festgehalten: Es handelt sich um die Museumschronik des Jahres 2010.

Das Objekt des Monats ist eines von 42 Büchern, in denen die Geschichte der KohleWelt (damals noch Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge) und ihres Fördervereins von 1986 bis 2017 dokumentiert wurde. Die ehemalige Museumsmitarbeiterin Helgard Schirrmeister stellte die Chroniken zusammen. Diese beinhalten neben Zeitungsberichten unter anderem auch Fotografien, Druckerzeugnisse des Museums und interne Schriftstückte wie das jeweilige Jahresprogramm oder Vermerke zu besonderen Ereignissen. Die Bücher sind heute im Hinblick auf die Museumsgeschichte eine sprichwörtliche Goldgrube und werden gern zu Rate gezogen.

Eine Vielzahl der Einträge im Objekt des Monats drehen sich um die Eröffnung des Gebäudekomplex „Rundbau“ im Oktober 2010. Diese Museumserweiterung war ein Meilenstein in der Museumsgeschichte und wurde daher sehr ausführlich dokumentiert.  Denn hier wurde auch die Dauerausstellung erweitert. Der neue Ausstellungsbereich Geologie zeigte die Gesteine und Mineralien der Steinkohlenreviere und thematisierte die Entstehung der Steinkohle, die vor über 300 Millionen Jahren aus Pflanzenreste hervorging. Um die damalige Pflanzenwelt erlebbar zu machen, entstand zudem die begehbare Inszenierung eines Steinkohlenwaldes.

Ausgewählte Chroniken des Museums sind in der aktuellen Sonderausstellung "Kohlenstaub auf Polaroid - 40 Jahre Museum im Schacht" zu sehen. Die Sonderschau wird noch bis 13. September gezeigt.

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